die Zeichen stehen auf Veränderung, in der Natur, gesellschaftlich und politisch.
Das ist nicht neu, denn eigentlich wissen wir, dass beständige Veränderung
ein wesentliches Merkmal unseres Lebens ist – vermutlich das Einzige, auf das wir uns wirklich verlassen können.
Dennoch scheint es Phasen zu geben, die aus dem beständigen Fluss der Veränderung herausragen. Mit dem Beginn der Corona Zeit in 2020 begann so eine Phase, die mit der Ukraine und den Machtspielen von Putin, Trump und Xi Jinping seine Fortsetzung fand.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie verwundert ich Anfang 2022 beobachtete, dass sich nahezu von
heute auf morgen die Berichterstattung von Corona verabschiedete und auf den Konflikt in der Ukraine verlagerte. Das kollektive Aufmerksamkeitsfenster verschob sich von Corona zur Ukraine.
Durch diese direkte Fortsetzung erlebten wir nicht dieses Gefühl des „Aufbruchs“, diese anhaltende positive verbindende Kraft, der Mitgestaltung durch die Offenlegung der Erkenntnisse aus dem Erfahrenden. Wir wanderten direkt in den nächsten „Schockzustand“. Es folgte der zweite Angriff auf
unsere Grundbedürfnisse.
Unser grundlegendes Verständnis von Sicherheit, Vertrauen, Miteinander und Zugehörigkeit wurde erneut auf den Kopf gestellt. Was früher verlässlich und selbstverständlich war, ist heute völlig offen.
Wie können wir damit umgehen? Wie schaffen wir es, das Geschehene anzunehmen und daraus Kraft für die eigene Positionierung und das eigene Handeln zu schöpfen?
Aus meiner Sicht ist es sehr wertvoll, erst einmal nach
innen zu schauen. Die Abkehr vom Außen, von der ständigen negativen Berichterstattung, um Raum zu schaffen, um vom Denken zum Fühlen zu kommen. Wenn mir das schwerfällt, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass ich mich in einem inneren „Survival“-Zustand befinde. Wir haben so sehr gelernt, unter allen Umständen zu funktionieren, dass es häufig erst der Erfahrung eines „Burnouts“ bedarf, um diesen „stillen“ Survival-Zustand wieder auf den eigenen Radar zu bekommen.
Es ist sehr
verständlich, wenn uns diese radikalen Veränderungen unseres Grundverständnis von Sicherheit den inneren Halt nehmen. Wenn es uns schwer fällt, das Geschehene anzunehmen und zu akzeptieren.
Wut, Widerstand oder depressive Gefühle von Schwere können uns helfen in die Innenschau zu kommen. Wir müssen dies nicht allein tun! Gerade in diesen Zeiten brauchen wir das Miteinander und Füreinander.
Es erscheint mir wichtig die Bedeutung von vertrauensvollen Kreisen
von Menschen zu betonen. Ich bin davon überzeugt, dass der „Individualismus“ zu Ende geht und dass es ein vertrauensvolles Miteinander in „Stämmen“ (Tribes) braucht, um die kommenden Herausforderungen gut zu meistern.
Hier können wir mit der Gestaltung beginnen. Bevor wir das tun, ist es wichtig, dass wir das Fundament unseres Inneren Halts verändern. Wir brauchen eine tiefe, tragende Verbundenheit mit unserem Wesenskern. Nur in dieser inneren Verbundenheit können wir
unerschütterliche Sicherheit finden.
Mit diesem Grundverständnis von Sicherheit können wir ein neues Gefühl von „Aufbruch“ entdecken. Sie gibt uns den Halt, durch Erschütterung, Trauer, Wut, Angst oder Unsicherheit hindurch in die Tiefe der Akzeptanz zu gelangen. Erinnern wir uns: „Akzeptanz“ hat nichts mit dem Gutbefinden von Geschehnissen zu tun. Es ist vielmehr die gefühlte Anerkennung und Annahme aus der Präsenz heraus. Der Ort, an dem die Emotionen zur Ruhe kommen und
Energie frei wird für eine gestalterische Neuausrichtung.
Im kommenden 4-tägigen Coaching Retreat Innerer Kompass - Innerer Halt - Sicherheit in verrückten Zeiten vom 03. bis 06. April 2025 werden wir gemeinsam auf diese Reise gehen. Lass uns die Schritte gehen, die es braucht, um unseren inneren Halt zu stärken, um von diesem „neuen“ Fundament aus die äußeren Veränderungen zu gestalten. Wenn Du neugierig geworden bist, melde Dich gleich an. Es gibt noch ein
Paar Restplätze für diese wundervollen Tage.
Im kommenden Sommer treffen wir uns zum 4-tägigen Coaching Retreat Innerer Kompass - Innere Grenze - Neue Perspektiven in der Begegnung vom 12. bis 15. Juni 2025. Hier tauchen wir ein in die Erfahrungswelt der inneren Grenze. Wir entdecken, wie wir uns in der Begegnung mit anderen besser abgrenzen und uns davor schützen, von den Themen anderer überrollt zu werden.
Im Herbst gibt es auf dem
4-tägigen Coaching Retreat Der Innere Kompass – Selbstliebe – Kraftquelle und vielschichtiges Schutzschild vom 09. Oktober – 12. Oktober 2025. In diesen verrückten Zeiten ist es so wichtig, jederzeit auf diese essenzielle Quelle für Gelassenheit und Freude zugreifen zu können. Freue Dich auf wunderreiche Tage mit genügend Raum, um an Deinen individuellen Themen zu arbeiten.
Wir treffen uns zu allen Retreats im traumhaften Biohotel Wildland Natural
Resort. Dieser Ort bietet mit Ästhetik, Kulinarik, Service und Natur – alles was uns hilft mit unserem Wesenskern in einen wundervollen Deep Dive zu gehen.
Beschenke dich selbst und sichere dir jetzt deinen Platz für den nächsten Retreat.
Alle weiteren Informationen und Termine findest Du, wie immer, auf meiner Website axelneopalzer.com
Ich wünsche dir einen wundervollen Start in den Frühling,
herzlichst
Axel Neo