zum Jahresanfang habe ich viel Zeit damit verbracht, Spaziergänge zu machen, in Gedanken zu schweifen oder den Schnee vor der Tür zu schippen:). Das Leben zeigte sich von
seiner wunderschönen Seite, mit traumhaften Sonnentagen bis hin zum Winterwunderland, das uns seit Neujahr mit jeder Menge Schnee beschenkt. Ich fand es sehr inspirierend, an diesen lichtreichen Tagen zu schauen, wo wir einen Wendepunkt in diese düsteren Prognosen unserer Zeit bekommen.
Bei der Suche nach möglichen Ansatzpunkten berührte mich der Satz „Wenn Grenzen keine Grenzen sind“. Ich erinnere mich in meinem Leben an so viele Momente, in denen Dialoge mit vermeintlichen
Fakten oder Aussagen wie „Das ist Quatsch“, „Das gibt es nicht“ oder „Das bringt nichts“ endeten. Von einem Moment auf den anderen kam es zu einem Haltungswechsel von "Verstehen wollen" zu "Überzeugen und Recht haben wollen". Der Dialog wurde zu einer Diskussion, in der Logik und scheinbare Beweise dominierten. So wertvoll diese Verdichtung bei der Entscheidungsfindung auch ist, so wesentlich wird Demut für eine Veränderung der inneren Haltung in Fahrgewässern der Ungewissheit oder Unsicherheit.
Etwas „Neues“ kann nur in unser Leben kommen, wenn wir an vermeintlichen Grenzen achtsamer werden.
Noch in den 90er Jahren waren der Wissenschaft nur vier Bewusstseinszustände des menschlichen Gehirns bekannt. Diese umfassten verschiedene Arten von Wach- und Schlafbewusstsein, die auf Messwerten der Gehirnwellen basierten. Mithilfe eines Elektrozephalographen (EEG) war es möglich, die neuronale Aktivität elektrisch zu messen. Diese Zustände und die dazugehörenden Frequenzen
vom niedrigsten bis zum höchsten dokumentierten den Gehirnzustand, beginnend vom Delta-Zustand des Tiefschlafs (1,5–4,0 Hertz), dem Theta-Zustand des REM-Schlafs und der tiefen Meditation (5,0–8,0 Hertz), dem Alpha-Zustand der entspannten Wachheit (9,0–14,0 Hertz) und dem Beta-Zustand der aktiven Phase im Wachzustand (15,0–40,0 Hertz).
Die Wissenschaftler waren damals absolut sicher, dass das menschliche Gehirn keine Frequenzen über 40 Hertz aushalten könne. Diese
vermeintliche Grenze war in allen Lehrbüchern und medizinischen Fachartikeln zu finden und wurde als natürliche Grenze akzeptiert. Erst als Messungen von tibetischen Mönchen beim Meditieren unter Laborbedingungen eine Frequenz von 40 Hertz deutlich überschritten, mussten Wissenschaftler und Mediziner zugeben, dass wir diese Obergrenze überschreiten können.
Die Mönche waren in der Lage, die Frequenz ihrer Gehirnwellen auf das Doppelte der bisherigen Grenze zu steigern und
erstaunliche 80 Hertz zu erreichen. Wir mussten einen neuen Gehirnzustand definieren, den Gamma-Zustand mit einer Frequenz von 40-80 Hertz.
Das erinnerte mich an einen „Awaken-the-Mind“-Workshop, den ich 2007 besucht hatte. In einer Gruppe forschten wir dort mit Meditationen und EEG-Messungen nach dem perfekten Wachzustand. Es war schon ein bisschen grotesk, mit einer Badekappe auf dem Kopf, die mit zahlreichen Kabeln an ein EEG angeschlossen war, in die Meditation zu gehen.
Ganz ehrlich, ich tat mich schwer und erreichte nicht die Tiefen, die ich von zu Hause kannte. Umso überraschender waren die Ergebnisse. In der Gruppe fiel ich völlig aus dem Raster. Ich war der Einzige, der sich nicht in das bekannte Feld von Beta-, Alpha-, Theta- und Delta-Wellen einordnen ließ. Die leitenden Ärzte des Workshops fanden die Ergebnisse so interessant, dass ich ein paar weitere Sessions machen durfte. In der Meditation gelangte ich sehr schnell in tiefe Gamma-Zustände, in denen
ich die Augen öffnen und mit der Ärztin sprechen konnte. Erst durch ihre Erläuterungen erfuhr ich, dass dies sehr außergewöhnlich ist.
Mittlerweile konnten tibetische Mönche durch eine Veränderung von Atem, Fokus und Aufmerksamkeit den Gamma-Zustand auf über 100 Hertz ausweiten. Mit weiterer Vertiefung verdoppelten sie diese Leistung auf beeindruckende 200 Hertz. Damit erschlossen sie einen neuen Bereich der Gehirnaktivität, der heute als Hypergamma-Zustand bezeichnet
wird.
Die Blaupause für unser Selbstbild und das, was wir uns zutrauen, wird in unserer Erziehung und unseren Erfahrungen im Klassenzimmer, den Schulbüchern und Weltbildern gelegt. Auch die Gesellschaft, in die wir hineingeboren werden, sowie unsere religiöse Prägung spielen eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung unserer ersten „Story“ über uns selbst. Sie setzt die ersten Grenzen, innerhalb derer wir uns im Leben bewegen.
Im Jahr 1991 entdeckten
Wissenschaftler das „Herzgehirn“, ein kompliziertes Netzwerk aus Nerven, Neurotransmittern, Proteinen und Stützzellen, das dem Gehirn im Kopf sehr ähnlich ist. Die Forscher erkannten, wie machtvoll die Beziehung zwischen Kopf und Herz ist. Auch hier fiel eine wesentliche Grenze: die Alleinherrschaft des Kopfes.
Für mich waren diese wissenschaftlichen Ergebnisse stets eine Bestätigung meiner tiefen inneren Gewissheit. Durch meine lange Reise mit den indigenen Völkern und meine Einblicke
in das uralte Wissen der Native Americans ist aus diesem gefühlten Wissen eine feste, unverrückbare Überzeugung geworden. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle einen „heiligen“ Wesenskern in uns tragen, der frei ist von den Grenzen, Verletzungen und Prägungen unserer Biografie. In meinen Retreats ist es mir ein besonderes Anliegen, diesen Kern wieder erfahrbar zu machen.
Mit deinem Wesenskern hast du Zugriff auf deine komplette Intelligenz von Kopf, Herz und Instinkten
(Körper). Du kommst an die Grenze unserer „Blaupause“ unseres Selbstbild aus unserer Erziehung und Erfahrungen aus Schule und Gesellschaft. Du bekommst die Möglichkeit aus diesem „mangelbasierten Menschenbild“ auszusteigen, um dein Leben in Vollbesitz deiner Kraft und Verbundenheit zu leben. Du bekommst die Schlüssel, um mit deinem Handeln und deiner Einzigartigkeit einen tiefen Impact im Leben zu hinterlassen. Mit deinem Wesenskern beherrschst du die Kunst, die im Leben über alles entscheidet:
das menschliche Verhalten.
Seit über 10 Jahren folge ich meiner Berufung und biete mit dem „Der innere Kompass Coaching Retreat“ einen Ort, an dem Du diese Erfahrung mit deinem Wesenskern finden kannst. Wir starten am 12. März – 15. März 2026 mit dem Coaching Retreat Der Innere Kompass – Selbstführung – Sicherheit und klare Entscheidungen in allen Situationen. Freue dich auf wunderreiche, inspirierende Tage mit genügend Raum, um an deinen
individuellen Themen zu arbeiten. Entdecke, dass die Selbstführung mehr ist als ein intuitiver Moment.
Was möchtest du in 2026 in dein Leben bringen?
Danke für dein Geschenk der Aufmerksamkeit,
ich wünsche dir ein traumhaften Start in das Jahr 2026,
herzlichst
Axel Neo
Alle weiteren Informationen und Termine findest Du, wie immer, auf meiner Website axelneopalzer.com